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Die Struktur

Aus vielen Einzelteilen entsteht ein Ganzes. Foto © DS

Das gleiche WORT besteht aus mehreren Teilen, die alle wichtig sind, das Herzstück jedoch ist eine abendfüllende Komposition für Instrumentalensemble und Sänger – und die wird gemeinschaftlich von fünf Komponist*innen geschrieben: je einem aus den Traditionen Judentum, Buddhismus, Christentum und Islam und einem, der aus den Einzelteilen ein harmonisches Gesamtwerk gestaltet.

Das Komponisten-Team besteht aus Na’ama Tamir Kaplan aus Israel, Steven Tanoto aus Indonesien/Deutschland, Colin Britt aus den USA, Suad Bushnaq aus Jordanien/Kanada und Friedrich Heinrich Kern aus Deutschland. Ein bunt gemischter Haufen mit ganz unterschiedlichen und vielfältigen Hintergründen, die neben der Liebe zur Musik mindestens eines verbindet: eine grundlegende, tiefe Neugier.

Um die textliche Aussage sowie die emotionale Ebene der Musik auf einer weiteren Sinnesebene zu verstärken, wird bei den Auftritten die Projektionskünstlerin Katrin Bethge aus Hamburg die Musik live interpretieren.

Über die künstlerische Seite hinaus, werden Workshops entwickelt, die die Struktur des Projekts reflektieren: In bunt gemischten Gruppen durch die Beschäftigung mit Texten und Musik Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und neue kreative Werke zu gestalten. Die Workshop-Programme und Materialien sollen an den Auftrittsorten angeboten sowie prinzipiell interessierten Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Nach der Uraufführung ist eine internationale Tournee geplant, beides unter der Leitung von Martin Schneekloth.

Ein Dokumentarfilm hält die Entstehung des Projekts fest.