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Die Komponist*innen

Foto © DS

Ein Text, fünf Komponisten und 16 Satzteile ergeben das Herzstück des Projekts Das gleiche WORT – die Komposition. Und so soll sie entstehen:

Die vier Komponist*innen Na’ama Tamir Kaplan, Steven Tanoto, Colin Britt und Suad Bushnaq, also je eine*r aus den Traditionen Judentum, Buddhismus, Christentum und Islam, erschaffen gemeinschaftlich ein Werk, das insgesamt vier musikalische Sätze umfasst. Jeder Satz behandelt einen der textlichen Schwerpunkte “Schöpfung”, “Leben”, Frieden” und “Ewigkeit”, den jeder der vier vertont. Diese dann insgesamt 16 Teilsätze fügt Friedrich Heinrich Kern als musikalischer Leiter der Gruppe zu einem Gesamtwerk zusammen.

Um sich mit den Themen zu beschäftigen und sich nicht nur musikalisch kennenzulernen, treffen sich die Komponist*innen vor Projektbeginn in Israel und den USA. Vor Ort sorgt ein Austausch mit Experten für tiefergehende Einblicke in die diversen Kulturen, Religionen und ihre musikalischen Traditionen. So erhalten die Künstler die Chance, die Kulturen emotional, rational sowie mit allen Sinnen zu erleben, ehe sie mit der musikalischen Arbeit beginnen.

Nach den Vorrecherchen beginnt die tatsächliche Projektphase für die Komponisten Anfang 2020. Im darauffolgenden Sommer soll das Werk uraufgeführt werden.