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Der Text

„Wir kommen alle nackt auf die Welt – der Rest ist Verkleidung.“ Foto © DS

Wieso prangt hier, im Abschnitt über die Textgrundlage des Projekts Das gleiche WORT, ein im New Yorker MOMA dargestelltes Zitat einer Dragqueen? Weil auch dem gleichen WORT die Überzeugung zugrunde liegt, dass wir uns alle unserer Nackheit – und so unserer Menschlichkeit – bewusst sein müssen, wenn wir in Frieden zusammenleben wollen.

Dieser Grundeinstellung entsprechend, gründet der Text, den die Komponisten vertonen, auf Passagen aus Schriftquellen der vier Religionen, die zeigen, wie sehr sich die Traditionen in ihren Werten ähneln und ergänzt sie mit humanistischem Gedankengut. Er zeigt, dass die bewusste Abgrenzung von „den Anderen“ eher auf eine politische denn auf eine wertebasierte Dimension zurückzuführen ist.